Leitbild Pétanque?

Leitbild Pétanque?

Karl Wilhelm Göbel schickt mir regelmäßig Beiträge. In der Regel passen die hier nicht rein. Diesen hier veröffentliche ich mal, sozusagen als Diskussionsanregung. Karl Wilhelm geht es um das Ansehen unseres spielerischen Sports in der Öffentlichkeit, damit die allgemeine Nachfrage (Basis, Breitensport) größer wird.

Öffentliche Wirkung: Pétanque
Die Kugelsportarten Kegeln, Billard, Golf und Boule stehen für viele Beobachter in dem Ruf, kein „richtiger Sport“ zu sein. Auf der Site http://www.bouleforum.de existiert seit Jahren ein nicht komplett widerlegter Beitrag eines Schreibers “Mars“, der allerlei Gründe anführt, weshalb „Boule“ kein Sport sei. Ob man den Beitrag ernst nimmt oder nicht. Ok. Satire ist es nicht, Ironie auch nur teilweise. Und, zugegeben, die Argumente genügen wissenschaftlichen Nachprüfungen nicht. Über Jahre hält sich eine derart skandalöse Meinung, wesentlich unwidersprochen. Ein paar reagierende Bouler glauben, mit Finten aus dem Können – Schatz von Fechtern, wären Antworten ausreichend generiert.
Ich behaupte nur, und das sage ich schon seit Jahren, unser Pétanque ist ein „sportliches Spiel“ oder ein „spielerischer Sport“. Für die wohlhabende Öffentlichkeit im reichen Deutschland macht es der Bundesverband richtig, wenn er (zumindest) für lizenzierte Wettkämpfe eine definierte „sportliche Kleidung“ verlangt. Doch Kleidung ist nicht genug, wie wir gleich lesen werden.

Mehr

Pressespiegel zum 18. Boulefestival

Pressespiegel zum 18. Boulefestival

HAZ und Neue Presse:

Mehr

111 Teams beim Grand Prix Hannover

111 Teams beim Grand Prix Hannover

Zum Grand Prix Hannover waren 111 Teams auf der Allee erschienen; sicherlich ein grosser Erfolg für die Veranstalter und Organisatoren; und weiter geht es mit den Lobgesängen: Das Ambiente der Allee – wie immer – einzigartig; die Turnierleitung der Biss’n Bouler lautlos und flott; ebenso die drei anwesenden Schiedsrichter; die Versorgung mit Essen und Trinken ohne Fehl und Tadel; das Wetter kühl aber trocken und die Bahnen – na ja, da gäbe es viel zu berichten; nur so viel: Klasse setzt sich eben durch.

Hier die Ergebnisse:

Mehr

Alles ist gerichtet für den Grand Prix Hannover

Alles ist gerichtet für den Grand Prix Hannover

Es schüttete aus allen Löchern, wohl mit dem guten Ergebnis, dass für die nächsten Tage nichts mehr übrig bleibt und herrliches Boule-Wetter zu erwarten ist. 10 unermüdliche Helferchen liessen sich jedoch von diesen aktuellen Naturereignissen nicht daran hindern, 62 Boule-Bahnen anzulegen. Nach 2 1/2 Stunden war das Tagwerk vollbracht und Jürgen spendierte das eine oder andere Herrenhäuser. Nun steht am 29.05.  mit dem Grand Prix Hannover (NPV-RLT) das erste „Gross-Event“ des Festivals an. Der Einschreibeschluss ist 09.30 Uhr, der Startschuss fällt um 10.00 Uhr. Gespielt werden zwei Vorrunden und danach die KO-Runden in den A,B,C,D-Gruppen. 2013 waren übrigens 113 Teams präsent, mit den Turniersiegern Bernd Hoffmann/Jan Garner. Ein paar Fotos von den Aufbauarbeiten gibt es auch.

Pétanque-Apps fürs iPhone

Auch in der Boule-Gemeinde sieht man es immer öfter: das iPhone. Möglicherweise liegt das ja daran, dass Boulespieler gemeinhin zu den Individualisten zählen und sich deshalb alle das gleiche, sauteure Telefon kaufen? Wie auch immer. Kein anderes Telefon kann beim Boulespiel derart praktisch eingesetzt werden. Dafür gibt es natürlich diverse Apps zum Thema Pétanque.

Mehr

Pétanque wird endlich erwachsen. Du auch?

Ein Kommentar zu den beschlossenen Sportkonzepten.

Ach, was waren das für schlimme Zeiten … damals … als auf Boule-Turnieren noch Terrain libre gespielt wurde und es am Ende Sachpreise gab, die mitunter schon vor der Preisvergabe von der Turnierleitung ausgetrunken wurden. Mancherorts wurden die Sportler sogar mit Musik beschallt, was die Konzentrationsfähigkeit immens beeinträchtigte. Einige unserer heutigen „Top-Spieler“ hätten wohl gar nicht erst mit dem Boulespiel angefangen, weil es sich für sie nicht gelohnt hätte. Aber Gott sei Dank entwickeln wir uns ja weiter.

Heute haben wir stattdessen viel mehr tolle Regelungen, Setzsysteme, die zwar keiner mehr versteht, aber dafür perfekte Gerechtigkeit suggerieren, Vorschriften, Bußgelder, Strafkataloge und ganz viele Schiedsrichter. Prima!

Aber es konnte ja auch nicht so luschig weiter gehen. Immerhin sind wir ja in Deutschland und nicht bei den Lebemännern aus Frankreich. Bei uns geht es schon etwas ordentlicher und disziplinierter zu.

In kaum einer anderen Sportart waren asoziale Auswüchse wie Alkohol- und Tabakkonsum, uneinheitliche Spielkleidung oder reine Spaßturniere so lange geduldet wie bei uns. Schluss damit. Mit dem neu beschlossenen Sportkonzepten gehen wir wieder einen Schritt in die richtige Richtung. Endlich können bei Landesmeisterschaften auch Starterfelder berücksichtigt werden, die wir frühstens in 10 Jahren erreichen. Endlich haben wir eine unbürokratische Handhabe, Spieler die nicht spuren, ohne große Umstände gleich für ein Jahr vom NPV-Spielbetrieb auszuschließen. Und wenn dann alles schön ordentlich und diszipliniert läuft, wird es wohl kaum lange dauern, bis die Fernsehteams und Sponsoren uns die Türen einrennen.

All diejenigen, die es immer noch nicht kapiert haben, können sich jetzt entweder ein anderes Hobby suchen, oder ihre wehmütigen Gefühle mit Gleichgesinnten auf der Webseite der NAFA austauschen. Glaub aber bitte nicht, dass es jemals noch einmal so sein wird wie früher. Werd‘ erwachsen.

Gruß Nils

————————————–

Ulli schreibt dazu folgendes:

Nils, bis 2007 NPV-Vizepräsident, sollte wissen, dass Disziplin und Bekleidungsvorschriften bei offiziellen Pétanque-Wettkämpfen in Frankreich nach wie vor deutlich strenger gehandhabt werden als hierzulande. Die von der MV beschlossenen Regelungenwerden keineswegs „frühestens in 10 Jahren“ benötigt. Im Gegenteil: Schon aktuell sind die LM-Starterfelder bei 2:2, 2:2 mixte und 1:1 so groß, dass außer Rotascheplätzen nur noch ganz wenige Pétanque-Terrains im NPV-Gebiet in Frage kommen. Ziel war es ja, den Kreis der möglichen LM-Ausrichter wieder so zu erweitern, dass die Durchführung dieser Landesmeisterschaften nicht jedes Jahr wieder am seidenen Faden hängt. Ulli Brülls

————————–

Olli schreibt folgendes:

Hi Nils, deine Kommentare sowohl auf planetboule wie auch bei ptank finde ich sehr gut! Ich hatte ja noch das Glück ein bischen von der guten alten Zeit genießen zu können.
Gruß Olli

————————–

Nils antwortet folgendes

Jetzt mal ein bisschen weniger polemisch (fällt schwer). Nicht das, was erzielt werden sollte zählt, sondern das, was drin steht. Und die Regelungen und Disziplinarvorschriften sind meines Erachtens wohl am ehesten dazu geeignet, den Akteuren schon im Vorfeld die Motivation an einer Teilnahme zu nehmen … möglicherweise, um auf diese Weise dem gestiegenen Teilnehmerinteresse der letzten Jahre entgegen zu wirken.

Nicht nur, dass ich mir unter den Voraussetzungen des Sportkonzeptes das ganze Wochenende frei halten muss, wenn ich an einer LM teilnehmen möchte. Boule mit Zeitbegrenzung und unter Zeitdruck ist ein völlig anderes Spiel. Allein der Gedanke, der Gegner könnte in Führung liegend absichtlich das Spiel verlangsamen, verändert den Wettkampf und bringt unnötige Schärfe mit sich. Und eine nicht perfekte Teambekleidung, bei der wir uns ja einig sind, dass sie unserem Sport gut täte, muss nicht unbedingt mit der härtesten, denkbaren Strafe geahndet werden – dem Ausschluss vom Wettkampf. Es ist ja kein böser Wille, sondern in der Regel eine Unachtsamkeit, die dazu führt, dass die eine oder andere Regel nicht immer 100% korrekt eingehalten wird.

Letztlich sollten wir im Auge behalten, dass ein so einfaches Spiel wie Boule auch einfache Regelungen zur Wettkampfsdurchführung verdient hat. Auf jeden Fall steigert es keineswegs die Attraktivität in der Öffentlichkeit, wenn man nicht mehr in der Lage ist, den Turnierablauf mündlich in 5 Minuten verständlich erklären zu können. Das Sportkonzept mag mathematisch toll sein, doch allein die von der AG angefügten erklärenden Grafiken zeigen, dass das erarbeitete so kompliziert ist, dass es nur schwer zu vermitteln und somit ungeeignet ist.

An dieser Stelle möchte ich nicht vergessen, dass allen Mitgliedern der AG, die das Konzept erarbeitet haben, höchste Anerkennung für ihr Engagement gebührt. Leider konnte aber meines Erachtens kein praktikabeles Ergebnis präsentiert werden. Insofern wundert es mich auch nicht, dass der Vorstand das Konzept so nicht unterstützen wollte. Wundern tut mich allerdings, dass die Vertreter der Vereine offensichtlich als „Abstrafung“ und aus allgemeiner Unzufriedenheit etwas absegnen, was nicht funktionieren kann. Die Suppe auslöffeln müssen wir ja nun alle – nicht nur der Vorstand.

Gruß Nils

Boule-Spiel am Monitor

Im Internet entdeckt: Ein Boule-Spiel im Flash-Format.

www.bresso.de/boulespiel.phtml

Der Hamburger Boule Club im Radio


Der Hamburger Boule Club wurde am Freitag morgen (18.01.) auf Delta Radio vorgestellt.
Der noch junge Verein hat die Chance bekommen sich vorzustellen. Wer den Beitrag verpasst kann ihn anschließend als Mitschnitt auf der Vereinshomepage runterladen.

Vielen Dank an die Moderatoren Sarah und Danny von Delta Radio!

Boule-Gewinnspiel

Der Pringles Super Boule Cup 2005 findet dieses Jahr noch in zwei Städten in Deutschland statt. Sorry – leider habe ich die Info erst jetzt entdeckt.
Am 11. bis 14. August in Düsseldorf und am 19. bis 21. August in Stuttgart kann man in der Formation Doublette noch dabei sein. Zu gewinnen gibt es ein Cabrio-Wochenende inkl. einer Übernachtung in einem 4 Sterne Hotel Eurer Wahl. Wenn es nicht so weit weg wäre, würde ich mitmachen : ).

Weitere Infos auf www.pringles.de.