Stellungnahme PVRH zum Regionalisierungskonzept NPV

Petanque-Verband Region Hannover

von Erich Wolf, Vorsitzender PVRH

Das Konzept zur Regionalisierung soll nun der oMV des NPV zur Abstimmung vorgelegt werden. Reform bedeutet für mich Erneuerung und Verbesserung eines Systems. Diesen Ansatz kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Man arbeitet gezielt, oder unbewußt, Restriktionen in das Regelwerk ein, die gerade bei kleinen resp. neuen Vereinen zu erheblichen Problemen führen werden.

Als Beispiel der Unausgewogenheit möchte ich folgendes Beispiel anführen: Organisation auf Bezirksebene /
2.1.3 Bezirksverwaltung durch Vereine

Ist eine Organisation des Bezirkes durch 2.1 bzw. 2.2 nicht möglich, ist unter den Vereinen mit Lizenzen der Verein mit der niedrigsten Vereinsnummer im ersten Jahr für die Aufgaben einer Bezirksversammlung nach 2.1 zuständig. In den folgenden Jahren wechselt diese Aufgabe jeweils zu dem Verein mit der nächst höheren Vereinsnummer, bevor es wieder mit dem Verein mit der niedrigsten Vereinsnummer startet.

Kommt ein Verein dieser Aufgabe nicht nach, kann er einmalig mit einem anderen Verein tauschen. Sollte er danach weiterhin dieser Aufgabe nicht nachkommen, sind die Lizenzen der Spieler seines Vereins gesperrt.

Wird hier nicht der Rückzug / Abmeldung der Vereine aus dem Spielbetrieb bzw. Mitgliedschaft im NPV gewaltig unterschätzt ? Unter Mitgliedergewinnung / Pétanque als Breitensport verstehe ich zumindest etwas anderes.
Ein Beispiel, in der die Bemühungen der Vereine konterkariert werden und in unnötiger Weise Hürden erstellt werden.
Ich kann nur wiederholen:
Wozu diese Eile ? Wozu eine Reform die, gelinde ausgedrückt, zweifelhaft ist?

Wir schließen uns inhaltlich den Ausführungen von Ulli Brülls ( ptank.de ) und Ernst-August König ( PlanetBoule ) vollständig an.

Quelle: per E-Mail von Erich Wolf, Vorsitzender PVRH

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